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Weisse Zertifikate: eine kleine Übersicht

Energieeffizienz-Zertifikate (EEZ) oder sogenannte "weisse Zertifikate" wurden anscheinend in Kalifornien bereits vor länger Zeit [1] und in einigen europäischen Ländern anfangs der 2000er Jahre [2, 3] eingeführt. Mit wachsender Energieknappheit gewinnt diese Art von handelbaren Energieeinsparungen nun auch in größerem Umfang an Bedeutung, u.a. in Deutschland [4-6]. Wie nützlich diese Zertifikate wirklich sind scheint jedoch noch umstritten [7]. Referenzen [1]:  https://www.woz.ch/2248/solaroffensive/solaroffensive-das-problem-wird-an-die-ngos-ausgelagert/%21TE5AN1QCW9DX [2]:  https://www.alperia.eu/de/magazine/focus/effizientere-unternehmen-mit-weissen-zertifikaten [3]:  https://www.bmuv.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/weisse_zertifikate.pdf [4]:  https://www.dena.de/newsroom/meldungen/2022/weissen-zertifikate/ [5]:  https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2021-02-26_cc_11-2021_energieeinsparverp...

Ein Drittel Strom könnte gespart werden...

Aktuell werden in der Schweiz rund 58 TWh Strom pro Jahr verbraucht, Tendenz steigend [1]. Gemäß einer Studie die dem Schweizer Bundesrat von Seiten Bundesamt für Energie (BfE) offenbar bereits am 08. Februar 2022 vorgelegt wurde [2], werden in der Schweiz gesamthaft gegen ein Drittel des Stromverbrauchs nutzlos verschwendet und könnten mit einfachen Maßnahmen eingespart werden [3-5]. Interessanterweise ist die vielfach zitierte aktuelle Studie nirgends im Netz zu finden, lediglich ältere Dokumente sind zu finden [7, 8]. Links [1]:  https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-88012.html [2]:  https://www.tagesanzeiger.ch/in-der-schweiz-wird-ein-drittel-des-stroms-verschwendet-372293269015   [3]:  https://www.woz.ch/2248/solaroffensive/solaroffensive-das-problem-wird-an-die-ngos-ausgelagert/%21TE5AN1QCW9DX [4]:  https://www.srf.ch/news/schweiz/drohende-energiekrise-bericht-die-schweiz-verschwendet-ein-drittel-des-stroms [5]:  ht...

Energiebezugsfläche: messen oder schätzen? Ein praktikabler Lösungsansatz

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Immobilien kennen zahlreiche Flächenangaben: Hauptnutzfläche, Geschossfläche, Bruttogeschossfläche, Energiebezugsfläche, etc.  Letztere wird in zahlreichen Berichten, Auswertungen, usw. herangezogen um unter anderem eine Aussage zur Energieeffizienz eines Gebäudes machen zu können (z.B. Minergienachweis [1]).  Die Energiebezugsfläche wird gemäss SIA380/2015 definiert als [2]: ".. die Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen, die innerhalb der thermischen Gebäudehülle liegen  und für deren Nutzung ein Konditionieren notwendig ist." Zweierlei ist in der Praxis immer wieder anzutreffen:  a) zum einen wird bei zahlreichen Auswertungen die gesamte Energie auf die Energiebezugsfläche bezogen. Das ist von dem her falsch weil sich die Energiebezugsfläche auf ausschließlich beheizte Flächen bezieht. Strom (auch Energie) wird jedoch auch in unbeheizten Räumen eingesetzt. D.h. die Berücksichtigung von Stromenergie kann eine Aussage zu häuslicher Energieeffizien...

Energiepreise 2022: Entwicklung, Perspektiven, Realität

Gemäss einer jüngsten Medienmitteilung werden die Preise für Strom auf das Jahr 2023 hin mehr als deutlich steigen. Auch können Engpässe in der Stromversorgung weiterhin nicht ausgeschlossen werden [1, 2]. Jedoch ist nicht ganz ausgeschlossen, dass es sich bei der zitierten "Stromlücke" um eine "Scheinlücke" handeln könnte, welche unter Umständen auch aus Geschäftsinteressen  besteht [3]. Bezug von Strom aus französischen Atomkraftwerken dürfte beschränkt sein und teuer, Importe aus Deutschland und Italien sind abhängig von der Verfügbarkeit fossiler Energieträger. Entlastend scheint die gute Verfügbarkeit von Schweizer Atomkraftwerken zu sein sowie ein rückläufiger Stromverbrauch seitens Industrie. Für den kommenden Winter ist erstmals das Vorhalten einer strategischen Hydroreserve vorgesehen. Die Strompreise für private Endkunden könnten sich Stand heute um durchschnittlich 4 Rp/kWh von aktuell ca. 21 auf dann 25 Rp/kWh verteuern. Regional können jedoch signifikan...

KBOB: neue Ökobilanzdaten für den Baubereich verfügbar

 Die neuen KBOB-Ökobilanzfaktoren für den Bau- bzw. Gebäudebereich sind verfügbar und können unter  https://www.kbob.admin.ch/kbob/de/home/themen-leistungen/nachhaltiges-bauen/oekobilanzdaten_baubereich.html  abgerufen werden. Die neuen bzw. revidierten Faktoren erlauben eine feinere Analyse der ökologischen Wirkungen von Gebäuden sei es im Bau als auch im Betrieb als auch im End-of-Life.